Willkommen, liebe Leserinnen & Leser! Dies ist mein persönlicher Filmblog, ansonsten bin ich als Kritiker auch auf mannBEISSTfilm.de vertreten.
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Sonntag, 30. Oktober 2011

ROSEWOOD LANE: Erster Trailer zu Victor Salvas neuem Schocker

Victor Salva, der Schöpfer der beiden JEEPERS CREEPERS-Filme, ist mit Sicherheit ein Mann, der ein gewisses Händchen für gruselige Genrestoffe besitzt.

Allerdings werden vermutlich auch gar nicht so wenige jüngere Zuschauer kaum über die dunkle Vergangenheit des Regisseurs Bescheid wissen, der während der Dreharbeiten seines Spielfilmdebüts CLOWNHOUSE seinen Kinderschauspieler Nathan Forest Winters sexuell missbrauchte und für diese Tat 15 Monate im Gefängnis verbrachte.

"Wo das Lachen in der Kehle gefriert" - das deutsche VHS-Cover bringt nicht nur den Film, sondern auch dessen traurige Entstehungshintergründe auf den Punkt

CLOWNHOUSE ist ein recht effektiver Schocker, dem man allerdings in diversen Szenen fast schon direkt die pädophile Neigung Salvas ansehen konnte.

Obwohl sich Winters nach der Entlassung Salvas öffentlich dagegen einsetzte, dass dieser noch einmal die Möglichkeit erhält, mit minderjährigen Darstellern zu arbeiten, folgten in längeren Abständen das Außenseiter-Drama POWDER und natürlich JEEPERS CREEPERS und dessen Sequel.

Ein ganz klar schwieriges Thema, das man keineswegs verschweigen sollte, das aber wohl in einer offenen Diskussion besser aufgehoben ist.

Füttert Rose den Hund oder den Zeitungsjungen?
Mit ROSEWOOD LANE hat der Regisseur nun seine neue Arbeit fertiggestellt - einen Thriller, der Rose McGowan in der Rolle einer Psychologin zeigt, deren neue Heimat von einem unheimlichen Zeitungsjungen terrorisiert wird.

Der Trailer schaut zumindest recht spannend aus...lassen wir uns überraschen!

Samstag, 29. Oktober 2011

LIVIDE: Offizielles Poster, erster Trailer!!

An dieser Stelle gibt es nun endlich das offizielle Poster zum französischen Kinostart des märchenhaften Schockers.

Und auch der erste Trailer verspricht eine deftige Portion Gänsehaut...Enjoy!



Freitag, 9. September 2011

INSIDIOUS-Autor Leigh Whannell über seine Erfahrungen mit der Traumfabrik

 Auch wenn in Hollywood nach wie vor magische Werke wie zuletzt J.J. Abrams' SUPER 8 entstehen, sollte man wohl besser nicht den Fehler begehen, in den Studio-Executives und anderen Brads und Stacys von der Wirtschaftsschule die netten, kreativen Filmbegeisterten zu vermuten.

Money is what´s all about!



Leigh Whannell, Autor und Darsteller von/in SAW, kann ein Liedchen von der Traumfabrik singen, nachdem er zusammen mit seinem Freund James Wan dort für Universal Pictures den Gruselfilm DEAD SILENCE fertiggestellt hat.

Ich persönlich mag DEAD SILENCE...allerdings weiss man als außenstehender Zuschauer ja auch nie so wirklich, was unter der glänzenden Oberfläche nun mit den Ideen talentierter Newcomer geschieht.

In seinem Blog hat der sympathische Australier nun auf sehr amüsante, aber auch zynische Weise einmal seine Erfahrungen mit Tinsel-Town im Klartext zusammengetragen:
http://www.thewordinthestone.com/#!111


Danke, Leigh, für diesen offenherzigen Insider-Bericht!

Und INSIDIOUS war super - ganz ohne Hollywood...

LIVIDE: Ein düsteres Horrormärchen aus Frankreich


Bereits mit ihrem Erstling, dem ultraharten Kammerspiel INSIDE, haben uns die französischen Regie-Senkrechtstarter Alexandre Bustillo und Julien Maury eindrucksvoll demonstriert, wo momentan der sprichwörtliche Genre-Hammer hängt.

Alexandre Bustillo und Julien Maury auf dem TIFF

Nach einigen erfolglosen, aber wohl obligatorischen, Remake-Verhandlungen in Tinsel-Town (HELLRAISER, HALLOWEEN 2) sind die Beiden nun doch in ihre Heimat zurückgekehrt, um uns ein weiteres (hoffentlich) Prachtstück des Grauens vorzusetzen.

Gore-Fans sollten ihre Vorfreude allerdings ein wenig zügeln, denn LIVIDE soll nach Angaben der Schöpfer eine andere, eher klassisch-gruselige Richtung einschlagen.

Das Werk, das in den folgenden Tagen seine Premiere auf dem TIFF feiern wird, wird wohl eher in der Tradition der alten "Hammer"-Produktionen, sowie Dario Argentos Meisterwerk SUSPIRIA stehen...und nach Geständnis von Bustillo und Maury dennoch einige dezent blutrünstige Szenen beinhalten.

Die Story:

Die junge Lucie (Chloé Coulloud) nimmt einen Job als Krankenpflegerin an, während welchem sie sich um die komatöse Balletttänzerin Madame Jessel (Marie-Claude Pietragalla) kümmern muss.


In deren unheimlichen, alten Haus soll sich irgendwo ein verborgener Schatz befinden, so dass Lucie eines Nachts mit ihren Freunden Ben und William in das Gebäude einbricht, um diesen ausfindig zu machen.


Noch ahnen sie nicht, dass sie nicht die einzigen Geschöpfe in dem Gemäuer sind, die nach etwas begehren...










Hier ein kleiner Blick auf die Dreharbeiten...allerdings auf französisch:



Ein exklusives und interessantes Interview mit den Regisseuren gibt es auf dem TIFF-Blog:

Weiterhin gibt es dort einige wahrlich stimmungsvolle Zeichnungen der Location zu begutachten