Willkommen, liebe Leserinnen & Leser! Dies ist mein persönlicher Filmblog, ansonsten bin ich als Kritiker auch auf mannBEISSTfilm.de vertreten.
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Montag, 23. Januar 2012
DIE MUSE (Deutschland/Österreich, 2011)
Als „Musen“ werden Personen bezeichnet, die andere Menschen, vor allem Künstler, zu besonderen Werken oder Leistungen antreiben.
Ihr Leben dient diesen als Inspirationsquelle.
Mittwoch, 2. November 2011
30 MINUTEN ODER WENIGER (USA/Kanada/Deutschland, 2011)
30 Minuten oder weniger hat der Pizzabote Nick (Oscar-Nominee Jesse Eisenberg, „The Social Network“) in der gleichnamigen Crime-Comedy von Ruben Fleischer Zeit, um die saftig belegten Bestellungen bei den Kunden abzuliefern.
Kommt er über dieses Limit, werden ihm die verspäteten Tomatentorten vom Lohn abgezogen.
Sein Boss (Brett Gelman) vertritt diesen Slogan mit erbarmungsloser Konsequenz.
Montag, 31. Oktober 2011
TUCKER & DALE VS EVIL (Kanada, 2010)
Viel böses Blut entsteht überhaupt erst aufgrund von Missverständnissen.
Auch die beiden gutherzigen Hinterwäldler Tucker (Alan Tudyk, „Todeszug nach Yuma“) und Dale (Tyler Labine aus der TV-Serie „Reaper“) verfolgen eigentlich keinen finsteren Hintergedanken, als sie einer Gruppe vorbeiziehender College-Studenten hinterhergaffen.
Samstag, 29. Oktober 2011
DRIVE (USA, 2011)
„I drive on her streets 'cause she's my companion“
(Red Hot Chili Peppers, „Under The Bridge“)
In DRIVE, dem neuesten Werk des dänischen PUSHER-Schöpfers Nicolas Winding Refn, verkörpert Oscar-Nominee Ryan Gosling einen namenlosen Fahrer aus L.A., welcher sich tagsüber seine Brötchen in einer Werkstatt oder als Stuntman in Actionproduktionen verdient, während er nachts den Fluchtwagen für anonyme, kriminelle Kunden fährt.
Der zwielichtige Spätjob lässt ihn kalt, solange seine Auftraggeber einige kleine, aber wichtige Regeln akzeptieren:
Das Zeitfenster für den Einbruch, Überfall, Mord oder was-auch-immer beträgt exakt 5 Minuten. Der Fahrer fährt - keinesfalls wird er während der Tat anwesend sein oder gar eine Waffe tragen.
Und er wird für den Auftraggeber nur einmalig unter seiner Telefonnummer erreichbar sein.
Montag, 24. Oktober 2011
REAL STEEL - STAHLHARTE GEGNER (USA/Indien, 2011)
Shawn Levys REAL STEEL ist Blockbuster-Kino der modernsten Sorte mit Spezialeffekten der Kategorie A und Emotionen aus der Konservendose.
Hugh Jackman spielt den brummigen Charlie Kenton, einen Promoter im „Sport“ des Roboterboxens.
Roboterboxen? Ja, richtig – REAL STEEL spielt in einer Zukunft, in der die blechernen Kameraden von ihren geldgeilen Besitzern in den Ring geschickt werden, um ihr funkelndes Gegenüber zu einem amtlichen Schrotthaufen zu dezimieren.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
JOHN CARPENTER'S THE WARD - DIE STATION (USA, 2010)
Jüngere Kinogänger werden mit dem Namen John Carpenter vermutlich wenig bis gar nichts mehr anfangen können.
„Ach ja, ich glaube, das ist dieser Typ, der den ersten von diesen langweiligen 'Halloween'-Streifen gedreht hat?!“, wird ihnen vielleicht noch als abfälliger Kommentar über einen der (wenn nicht sogar den) spannendsten und einflussreichsten Regisseure der Siebziger und Achtziger über die Lippen kommen.
Leider lässt sich tatsächlich festhalten, dass es in den vergangenen Jahren verdächtig still um die 63-jährige Filmikone geworden ist.
Sein letzter, reichlich zerfahrener, Spielfilm „Ghosts Of Mars“ liegt inzwischen stolze zehn Jahre zurück und lediglich zwei Kurzeinträge in die Masters Of Horror-Reihe (der gelungene „Cigarette Burns“ sowie der ungleich schwächere „Pro-Life“) haben die Hoffnung der Fans auf ein späteres Leinwand-Comeback des Meisters aufrecht erhalten.
„The Ward“ nennt sich nun schließlich Carpenters Rückkehr ins Kino-Rampenlicht – ein Werk, das der Regisseur auf dem letztjährigen TIFF per charismatischer Videobotschaft als „old school horror movie by an old school director“ seinem Publikum vorgestellt hat.
FOUR LIONS (Großbritannien, 2010)
„I think I'm confused, but I'm not sure!“
Terrorismus ist mit Sicherheit keine Sache, mit der man scherzen sollte.
Und dennoch nimmt sich der britische Satiriker Chris Morris die Dreistigkeit heraus, seinen ersten Spielfilm „Four Lions“ thematisch in genau einem solchen Milieu anzusiedeln und dabei seine Zuschauer eher zu belustigen, als zu schockieren.
Mittwoch, 19. Oktober 2011
X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG (USA, 2011)
„My fellow Mutants! The real enemy is out there.“
„X-Men: Erste Entscheidung“ ist ein Film, der uns gleichzeitig etwas über die menschliche Evolution und historische Ereignisse lehren möchte und uns noch obendrein die wichtige Botschaft zu vermitteln versucht, dass es doch gar nicht so schlimm ist, individuell und irgendwie anders zu sein.
Gleich drei fromme Wünsche auf einmal? Und das in 132 Minuten? Das geht nun wirklich nicht!
THE THEATRE BIZARRE (USA / Frankreich / Kanada, 2011)
Die Horror-Anthologie „The Theatre Bizarre“ ist ein Herzblut-Projekt von sieben Genre-Besessenen.
Auf die Beine gestemmt durch die Independent-Company Severin Films von Produzent und Regisseur David Gregory („Plague Town“), vereint die Sammlung von sechs Kurzschockern sowie einem Rahmensegment solche Kultgrößen wie Buddy Giovinazzo („Combat Shock“), Richard Stanley („Dust Devil“) oder Make-Up-Profi Tom Savini („Maniac“) unter einem vielversprechenden Banner.
VAMPIRE NATION (USA, 2010)
Jim Mickles „Stake Land“ ist nicht der erste Film, der ein apokalyptisches Szenario schildert.
Und er wird auch garantiert nicht der letzte seiner Art sein.
Dennoch beweist der Regisseur mit seinem Zweitwerk nach der beachtlichen No Budget-Produktion „Mulberry Street“ (2006) ein gutes Händchen für Dramatik und Stimmung und hebt dieses qualitativ nachdrücklich aus dem uninspirierten Sumpf ähnlicher Projekte hervor.
Samstag, 10. September 2011
AMER (Frankreich / Belgien, 2009)

Ohren dienen dem Menschen beim Hören, Augen benötigt dieser, um zu sehen – beide Sinneswahrnehmungen beansprucht das Regieduo Hélène Cattet und Bruno Forzani bei seinem Spielfilm-Debüt „Amer“, um die Zuschauer in die Gefühlswelt der Protagonistin Ana (dargestellt in verschiedenen Altersstufen von Cassandra Foret, Charlotte Eugene-Guibbaud und Marie Bos) förmlich eintauchen zu lassen.Inszenatorisch ist das Werk von dem italienischen Giallo-Kino der Siebziger Jahre, welches Mario Bava 1964 mit „Blutige Seide“ geprägt hat, inspiriert worden und atmet mit jedem seiner atemberaubenden Bilder sowie dem markanten Soundtrack den Geist jener Filme.
DON´T BE AFRAID OF THE DARK (USA / Australien, 2010)
John Newlands TV-Grusler „Don't Be Afraid Of The Dark“ (deutscher Videotitel: „Gate Of Darkness“, 1973) ist ein Film gewesen, der dem mexikanischen Fantasy-Spezialisten Guillermo del Toro als Kind schlaflose Nächte bereitet hat.
Zusammen mit Matthew Robbins hat er sich deshalb das Original-Drehbuch von Nigel McKeand vorgenommen, um die geliebte Geschichte für ein neues Publikum und die große Leinwand zu überarbeiten.
Nur den Regiestuhl hat er unter seinem produzierenden Auge Troy Nixey überlassen, welcher bereits zuvor mit seinem Kurzfilm „Latchkey's Lament“ (2007) ein Händchen für das Fantastische bewiesen hat.
An dem Story-Grundgerüst um ein altes Anwesen, in dessen Gemäuern unheimliche Kobolde ihr Unwesen treiben, hat sich nichts geändert.
Allerdings ist dieses Mal keine verschüchterte Frau, sondern ein junges Mädchen, das Zielobjekt der Nachtgeschöpfe und auch der Hintergrund um die mysteriösen Kreaturen ist um eine Facette erweitert worden.
Sally (Bailee Madison, „Meine erfundene Frau“) heisst die kindliche Protagonistin der Neuauflage, die nach Problemen mit ihrer leiblichen Mutter kurzerhand zu ihrem Architektenvater Alex (Guy Pearce, „Memento“) und dessen neuer Freundin Kim (Katie Holmes, „Batman Begins“) abgeschoben wird.
Das Mädchen hat natürlich Schwierigkeiten, sich gleich an das neue, märchenhafte Umfeld zu gewöhnen und auch ihr Mutterersatz ist ihr zu Beginn noch ein Dorn im Auge.
Freitag, 9. September 2011
DIE MEUTE (Frankreich / Belgien, 2010)
Es fließt mal wieder Blut in Frankreich – und verantwortlich dafür ist weder der Geist von Robespierre noch dessen untote Jakobiner-Schergen.
In „La Meute“, dem Regiedebüt von Franck Richard, sorgt im dortigen Hinterland ein ganz anderes Grauen für Terror und exzessives Vergießen des roten Lebenssaftes.
Die toughe Charlotte (Émilie Dequenne, „Pakt der Wölfe“) fährt in ihrem heruntergekommenen Auto ziellos und nur mit einem Haufen CDs auf ihrem Armaturenbrett bestückt über die nebeligen, abgelegenen Landstraßen.
Als ihr schließlich eine hartnäckige Gruppe offensichtlich notgeiler Biker penetrant auf den hübschen Pelz rückt, entschließt sie sich spontan, den Anhalter Max (Benjamin Biolay, „Stella“) mit an Bord der Reise zu nehmen.
INSIDIOUS (USA, 2010)
„This is an old fashion creepy chiller“ - mit diesen vielversprechenden Worten hat „Saw“-Schöpfer James Wan seine neueste Arbeit „Insidious“, welche er erneut in Zusammenarbeit mit seinem Freund und Drehbuchautor Leigh Whannell realisiert hat, bei der letztjährigen Premiere auf dem Toronto International Film Festival angekündigt.
Und Recht soll der Regisseur mit seiner Beschreibung behalten:
Das Werk, welches mit einem schleichend-bedrohlichen Tempo beginnt, verweist in seiner ersten Hälfte recht offensichtlich auf solche Klassiker wie William Friedkins „Der Exorzist“ (1973) oder Tobe Hoopers „Poltergeist“ (1982) und dürfte vor allem Horrorfreunde begeistern, die die gepflegte Gänsehaut dem exzessiven Blutbad vorziehen.
Unglücklich mit dem Ergebnis ihrer Universal Pictures-Kollaboration - dem trotz aller kreativer Differenzen sehr stimmungsvoll umgesetzten Gruselfilm „Dead Silence“ (2007) -, hat sich das Regie/Autoren-Duo diesmal das Ziel gesetzt, dem Publikum seinen definitiven Beitrag zum Genre zu präsentieren.
BLACK SWAN (USA, 2010)
„I had the craziest dream last night about a girl who has turned into a swan, but her prince falls for the wrong girl and she kills herself.”
Perfektion heisst der Dämon, der die attraktive Nina besitzt und sie gnadenlos antreibt.
Nina ist Mitglied eines New Yorker Ballett-Ensembles und soll nun in einer Neuauflage des Tschaikowski-Stücks Schwanensee sowohl die Rolle des weißen als auch des schwarzen Schwans übernehmen.
Obwohl die junge Frau aufgrund ihrer Tanztechnik für den weißen Schwan prädestiniert erscheint, fehlt ihr dennoch das düstere und ungezügelte Naturell für den schwarzen Schwan.
Gleich zu Beginn von „Black Swan“, der inzwischen fünften Spielfilm-Arbeit des renommierten Independent-Regisseurs Darren Aronofsky, werden wir in den Alltag der aufopferungsvollen aber schüchternen Ballerina, welche durchweg brillant von der völlig zu Recht für ihre Performance für den Golden Globe nominierten Natalie Portman („Hautnah“) verkörpert wird, eingeführt, welcher in erster Linie vom sowohl physisch als auch psychisch harten Training und ihrer Mutter Erica (Barbara Hershey, „Entity“) dominiert wird.
SUPER 8 (USA, 2011)
Nostalgie ist etwas, das selbst so manchem tollwütigen Kritiker die Zähne zu ziehen vermag.
Es gibt halt diese kleinen Dinge im Leben, an die man sich mit Vorliebe zurückerinnert – das erste große Abenteuer, das man auf der großen Leinwand erlebt hat, zum Beispiel.
Und dann gibt es andere Dinge, die es irgendwie vermögen, eben dieses vergangene Gefühl noch einmal im Hier und Jetzt aufflammen zu lassen.
Vielleicht nur kurz, für die Dauer eines Spielfilms.
ATTACK THE BLOCK (Großbritannien, 2011)
„This is too much madness to fit into one text!“
South London ist der ganz falsche Ort, um eine Alien-Invasion zu starten.
Das erfährt ein zunächst einzelner Aggressor aus der Ferne der Galaxie am eigenen Leib, als dieser direkt nach seiner Ankunft auf dem blauen Planeten von der Straßengang des jungen Moses (John Boyega) brutal in seine extraterrestrischen Einzelteile zerlegt wird.
RED STATE (USA, 2011)
„I fear God. You better believe I fear God.“
Knatter. Knatter. Peng. Peng.
Kevin Smith steht gern im Rampenlicht und hört sich selbst reden. Und Smith redet richtig viel.
Zuletzt ist sein neues Werk, der zuerst als Politischer Horrorfilm angekündigte „Red State“, das große Thema seiner berüchtigten Ansprachen gewesen.
Nun ist „Red State“ eigentlich gar kein richtiger Horrorfilm, und als politischstes Element darf man hier wohl den Titel nennen, der sich natürlich auf die farbliche Kodierung der US-Bundesstaaten nach der Präsidentschaftswahl in Rot (Mehrheit für die Republikanische Partei) und Blau (Mehrheit für die Demokratische Partei) bezieht.
Smiths Arbeit ist eher ein kruder Genre-Mix, dem der Absprung zur Homogenität nicht so recht geglückt ist.
MARTYRS (Frankreich / Kanada, 2008)
Viel ist im Vorfeld über „Martyrs“, die neueste Genreproduktion aus Frankreich, von ersten Augenzeugen berichtet worden. Von einem Meisterwerk ist da die Rede. Oder von einer abartigen Schlachtplatte. Der Neuerfindung des Kinos. Dem Untergang des Kinos. Und so weiter.Nur wie das so mit Behauptungen ist, sollte man zunächst immer selbst prüfen, was es mit den Lobpreisungen oder ketzerischen Worten so auf sich hat.
Sicher ist: Wer auch immer bisher in Kontakt mit diesem Werk gekommen ist – kalt gelassen hat es sie oder ihn nicht…
Donnerstag, 8. September 2011
JULIA X 3D (USA, 2011)
Wer hätte das gedacht?
TV-„Hercules“ Kevin Sorbo überzeugt in P.J. Pettiettes Horrorkomödie „Julia X“ als romantischer Serienkiller und auch die inzwischen reichlich abgenutzte 3D-Technik präsentiert sich hier nochmal von ihrer allerbesten Seite.
In „Julia X“ geht es um Sadisten und Masochisten – und Personen, die unwissentlich zwischen deren reichlich perverse Spielchen geraten.
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